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Wie warm sollte das Wasser im Whirlpool sein?

Für die meisten Menschen liegt die Wohlfühltemperatur zwischen 35 und 38 Grad. Je nach Jahreszeit, Badedauer und Gesundheit kann der passende Wert aber etwas darüber oder darunter liegen.

Hier erfährst du, welche Temperatur wann sinnvoll ist und wo die Grenze liegt.

Die persönliche Whirlpool-Temperatur finden

Die ideale Temperatur hängt von deinem Alter, deiner körperlichen Verfassung, der Badedauer und dem Standort ab.

Im Winter bevorzugen viele 37 bis 38 Grad, weil die kalte Luft am Oberkörper Wärme entzieht. Im Sommer empfinden die meisten 33 bis 35 Grad als angenehmer.

Die meisten Whirlpools lassen sich bis 40 Grad heizen. Das ist die übliche Obergrenze, wärmer sollte das Wasser nie sein.

Vorteile und Grenzen von warmem Wasser

Warmes Wasser entspannt die Muskulatur und hilft beim Abschalten. Viele empfinden ein Bad bei Rückenverspannungen oder steifen Gelenken als wohltuend.

Ein warmes Bad am Abend kann beim Einschlafen helfen. Am besten badest du ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen, damit die Körpertemperatur danach wieder sinken kann.

Je wärmer das Wasser, desto kürzer sollte das Bad sein. Bei 38 bis 40 Grad sind 15 bis 20 Minuten genug. Danach drohen Kreislaufprobleme, und beim Aussteigen wird vielen schwindelig. Steig langsam aus und trink ausreichend Wasser.

Hast du eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einen zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck, sprich vorher mit deinem Arzt, welche Temperatur und Badedauer für dich in Ordnung sind.

Vorteile und Grenzen von kühlerem Wasser

Kühleres Wasser um 30 bis 34 Grad belastet den Kreislauf weniger. Du kannst länger darin bleiben, und an heißen Tagen wirkt es erfrischend.

Eine tiefe Entspannung der Muskulatur bringt es dagegen nicht. Und auch wenn ein kühlerer Whirlpool weniger Strom braucht: Im Winter muss er immer frostfrei bleiben, damit Leitungen und Pumpe keinen Schaden nehmen.

Empfohlene Temperaturen im Überblick

  • Im Alltag: 35 bis 38 Grad.
  • Bei Verspannungen und Muskelkater: 36 bis 38 Grad, dabei nicht länger als 20 Minuten baden.
  • Abends vor dem Schlafen: 37 bis 38 Grad, ein bis zwei Stunden vor dem Zubettgehen.
  • Im Sommer: 33 bis 35 Grad. Wer sich abkühlen will, schaltet die Heizung ab und lässt das Wasser auf Umgebungstemperatur sinken.
  • Im Winter: 37 bis 38 Grad. Eine gut isolierte Abdeckung spart dabei viel Energie, mehr dazu im Beitrag zum korrekten Heizen.
  • Mit Kindern: Kinder überhitzen schneller als Erwachsene. Halte das Wasser bei höchstens 37 Grad, die Badezeit kurz und lass sie nie unbeaufsichtigt.
  • In der Schwangerschaft: Sprich vorher mit deinem Arzt oder deiner Hebamme. Gerade in den ersten Monaten gilt heißes Wasser als Risiko. Wenn überhaupt, dann nur kurz und deutlich unter 37 Grad.

Verlass dich nicht blind auf die Anzeige am Bedienfeld. Ein schwimmendes Thermometer zeigt dir, wie warm das Wasser wirklich ist.

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Im Winter lohnt sich eine dicht schließende Thermoabdeckung, denn über die offene Wasserfläche geht die meiste Wärme verloren.

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FAQ: Häufige Fragen beantwortet

Was ist die optimale Whirlpool-Temperatur?

Für die meisten Menschen liegt sie zwischen 35 und 38 Grad. Sie hängt von Badedauer, Jahreszeit und körperlicher Verfassung ab.

Welche Temperatur im Sommer & Winter einstellen?

Im Sommer sind 33 bis 35 Grad angenehm, im Winter 37 bis 38 Grad. Mehr als 40 Grad sollten es nie sein.

Hohe oder niedrige Temperatur besser?

Das hängt von deinen Bedürfnissen ab. Wärmeres Wasser entspannt die Muskulatur, kühleres belastet den Kreislauf weniger und eignet sich für längere Bäder.

Schwangere und Whirlpool?

Nur nach Rücksprache mit Arzt oder Hebamme. Gerade in den ersten Monaten raten viele davon ab. Wenn überhaupt, dann kurz und deutlich unter 37 Grad.

Fazit: Was ist die optimale Whirlpool-Temperatur?

Für die meisten liegt die optimale Whirlpool-Temperatur zwischen 35 und 38 Grad. Im Winter darf es etwas wärmer sein, im Sommer etwas kühler, die Grenze liegt bei 40 Grad. Je wärmer das Wasser, desto kürzer das Bad.

Wie gut sich die Temperatur halten lässt, hängt auch vom Modell ab, ein Beispiel ist unser Arebos Whirlpool im Test. Vernachlässige dabei auch die Wasserpflege und regelmäßiges Reinigen nicht, denn warmes Wasser ist ein guter Nährboden für Keime.

Dr. Bauer hat einen Doktortitel in Chemie und hat sich auf das Gebiet der Wasseraufbereitung spezialisiert. Mit mehreren Jahren Erfahrung in der Forschung und Entwicklung, verfügt er über ein tiefgehendes Wissen in der Poolchemie und Wasserfiltertechnologie. Er schreibt gerne über technische Aspekte und hilft den Lesern dabei, komplexe Zusammenhänge zu verstehen.